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Zielgruppe
"Kinder als Radfahrer" ist ein Baustein des großen
Programms "Kind und Verkehr", das 1980 vom Bundesministerium
fpr Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat
(DRV) und seinen Mitgliedern gestartet wurde. Es will Eltern,
deren Kinder ins radfahrfähige Alter kommen, Entscheidungshilfen
an die Hand geben. Daneben werden die erwachsenen Verkehrsteilnehmer
über mögliche Verhaltensweisen kindlicher Radfahrer
informiert und über ihre Pflichten gegenüber den
kleinen Radlern aufgeklärt: die Eltern über ihre
Aufsichtspflicht, die erwachsenen Verkehrsteilnehmer über
ihre Sorgfaltspflicht. Schließlich finden Interessierte
viele Informationen über "die verkehrstechnischen
Aspekte des Themas ,Kinder als Radfahrer'".
Inhalt
Kleine Kinder verunglücken mit dem Fahrrad unter anderem
häufig deshalb, weil
* sie im Vorschulalter noch nicht die geistigen und körperlichen
Vorraussetzungen für das sichere Radfahren im Straßenverkehr
besitzen,
* Autofahrer zu wenig mit Kinder rechnen,
* die Straßen in ihrer Wohnungsumgebung oft ohne Rücksicht
auf kindliche Bedürfnisse angelegt wurden, - und
* Eltern ihre Kinder auf dem Fahrrad oft überschätzen.
Wenn ein Kind ein Rad besitzt, will es damit auch spielen
und fahren . Spätestens jetzt müssen sich die Eltern
darum kümmern, wo die Kleinen sicher üben können,
wie weit sie sich mit dem Rad entfernen dürfen. Es gilt,
die Wohnumgebung zu analysieren und Radfahr-Grenzen festzusetzen.
Doch wie geht man dabei vor? Was alles muss beachtet werden?
Und welche Konsequenzen ergeben sich aus solchen Entscheidungen?
Diese und viele anderen Fragen werden auf etwa 3000 Elternveranstaltungen
"Kinder als Radfahrer" behandelt, die im Rahmen
des Programms "Kind und Verkehr" in Deutschland
jährlich durchgeführt werden.
Unser Angebot
Wir führen Fahrradturniere durch und testen Kinder auf
einem eigenen Fahrradparcours. Jedes Kind erhält eine
Urkunde, die drei Bestplazierten kleine Geschenke.
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